PÉLLEAS ET MÉLISANDE
CLAUDE DEBUSSY


Regie ···············Luise Kautz
Musikl.Leitung ······Lorenzo Di Toro
Bühne ···············Lani Tran-Duc
Video ············   Simon Janssen
Kostüme ·············Hannah Bachmann



NATIONALTHEATER MANNHEIM
25.3 / 29.3 / 6.4. / 12.4 / 12.5.2018


Eine einsame Frau am Brunnen, ein Prinz, der sie mit auf sein Schloss nimmt – und dessen attraktiver jüngerer Bruder. Eigentlich scheint das Drama um Pelléas und Melisande eine klassische Dreiecksgeschichte zu sein, verpackt in ein Märchen voller poetischer Bilder. Maurice Maeterlinck, der  Dichter der dem Sprechtheater zugedachten Vorlage, öffnet den symbolistischen Zauberkasten vor allem, um die tiefen Abgründe im Inneren eines jeden Menschen, die Ausweglosigkeit, die Überforderung und den Fatalismus des in Umwertung begriffenen Lebens des Fin de Siècle spürbar zu machen. Die Figuren suchen nach der Erfüllung ihrer Sehnsüchte in dieser Märchenwelt, nach Freiräumen jenseits des tristen Alltags. Doch diese andere Welt wird zum Vergrößerungsspiegel der realen Probleme.



Fotos: Hans-Jörg Michel


LUISE KAUTZ