DIE TOTE STADT

E. W. Korngold


Musikalische Leitung ·····Benjamin Reiners
Regie ·········           Luise Kautz
Bühne ······              Valentin Mattka
Video ·······             Simon Janssen
Kostüme ·············     Hannah Bachmann


Der Witwer Paul kann den Tod seiner Frau Marie nicht verwinden. Umgeben von zu Reliquien erhobenen Erinnerungs­stücken lebt er in einer »Kirche des Gewesenen«. Doch ein Tag ändert Alles: Paul begegnet Marietta, einer Doppelgängerin seiner Frau, das gleiche Haar, das gleiche Lachen und: die gleiche Stimme! Wird sein »Traum der Wiederkehr« wahr?

Ein Psychodrama, beeinflusst von Sigmund Freuds Traumdeutung, in dem die Grenzen von  Traum und Realität verschwimmen.  Wir träumen mit Paul den »Traum der Wiederkehr« und wir erkennen mit Paul, dass man die Vergangenheit nicht festhalten kann und darf.

Erich Wolfgang Korngold war gerade einmal 23 Jahre alt, als er mit »Die tote Stadt« seinen größten Opernhit schrieb. Schon dessen doppelte Uraufführung in Hamburg und Köln im Dezember 1920 wurde bejubelt. Zwischen Spätromantik und Expressionismus balancierend, bietet Korngold einen Klangrausch ohnegleichen: grotesk-rauschhafte Tänze, in Glockenklänge eingebettete Prozessionen, und echte Ohrwürmer wie »Glück, das mir verblieb« oder »Mein Sehnen, mein Wähnen, es träumt sich zurück«.






Fotos: Olaf Struck


LUISE KAUTZ